DEPZ entwickelt eine Produktlinie: Stereokameras unter der Marke DEPZ
Im September 2024 beschloss DEPZ, seine Expertise zu produktisieren und eine Stereokamera-Reihe unter der Marke DEPZ zu entwickeln. Die Hardware-Entwicklung beginnt in Zusammenarbeit mit einem großen europäischen Hersteller von Kameramodulen, um industrielle Qualität und Lieferkettenbereitschaft sicherzustellen.
Warum wir uns für den Hardwarebau entschieden haben
DEPZ begann als Forschungseinheit in einem Fertigungskontext. Im Laufe der Zeit stießen wir wiederholt auf dieselben Integrationsprobleme, die viele Industrieteams gut kennen:
- Kameras und Module, die nicht für raue Umgebungen ausgelegt sind
- Kalibrierung, die über lange Einsatzzeiträume schwer zu erhalten ist
- Synchronisationsprobleme, die die Tiefenqualität beeinträchtigen
- Fragmentierte Software-Unterstützung über verschiedene Einsätze hinweg
Im September 2024 kam DEPZ zu einer strategischen Schlussfolgerung: Um zuverlässige Stereo-Tiefe in der Industrie zu liefern, benötigen wir die Kontrolle über die Gerätearchitektur. Dies führte zur Entscheidung, eine DEPZ Stereokamera-Reihe für industrielle Inspektion, Messung und Automatisierung auf den Markt zu bringen.

Zusammenarbeit mit einem großen europäischen Kameramodul-Hersteller
Um die Markteinführung zu beschleunigen und die Fertigungsreife sicherzustellen, begann DEPZ die Hardware-Entwicklung in Zusammenarbeit mit einem großen europäischen Hersteller von Kameramodulen. Dieser Partnerschaftsansatz ist Standard in der industriellen Hardware-Entwicklung: Er verbessert die Komponentenqualität, die Beschaffungsstabilität und die Skalierbarkeit.
In diesem Stadium wird der Name des Partners aus Gründen der Geschäftsvertraulichkeit nicht bekannt gegeben.
In dieser Zusammenarbeit:
- Der Partner bringt Modulfertigungskapazitäten und ausgereifte Komponentenökosysteme ein
- DEPZ definiert industrielle Anforderungen, Systemarchitektur und den Tiefen-/Vision-Software-Stack
- Beide Seiten stimmen sich bei Fertigbarkeit, Teststrategie und Qualitätskontrollen ab

Was „Stereo in Industriequalität" in der Praxis bedeutet
Die Designprioritäten unserer ersten Produktgeneration werden von der Einsatzrealität bestimmt:
- Stabile Synchronisation. Stereo funktioniert nur, wenn sich die zwei Sensoren wie ein einzelnes Instrument verhalten.
- Kalibrierungsintegrität. Werkskalibrierung ist bedeutungslos, wenn sie im realen Einsatz abdriftet; wir behandeln Kalibrierung als Lebenszyklusmerkmal.
- Thermische und mechanische Robustheit. Lange Laufzeiten, Vibrationen und Handhabung dürfen die Tiefenleistung nicht beeinträchtigen.
- Integrationsfreundliche Schnittstellen. Reibungslose Integration in Inspektionszellen, Roboter und Automatisierungssysteme.
Roadmap und nächste Schritte
Der Meilenstein im September 2024 ist die Produktentscheidung und der Engineering-Start. Die nächsten Schritte umfassen:
- Engineering-Prototypen zur Validierung der Systemleistung
- Fertigungsteststrategie und Definition von Akzeptanzkriterien
- Early-Adopter-Piloten mit kontrollierten Feedback-Schleifen