DEPZ
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    Unternehmensnachrichten
    18. Dezember 2023

    Vorstellung von DEPZ: F&E-Einheit von UHPlast Ltd. für Robotik & Computer Vision

    Heute stellen wir DEPZ vor — eine neue F&E-Einheit bei UHPlast Ltd. in Polen, fokussiert auf Robotik und industrielle Automatisierung. Unsere erste Mission: Computer Vision auf die Produktionsfläche bringen, beginnend mit automatischer Fehlererkennung für großformatige Produkte.

    Die Herausforderung, die DEPZ schuf

    Mit steigenden Produktionsvolumen und wachsender Produktvielfalt stößt die manuelle Qualitätsprüfung an ihre Grenzen. Die Konsistenz sinkt. Fehler schlüpfen durch. Die Kosten für das späte Erkennen von Problemen summieren sich schnell.

    UHPlast gründete DEPZ mit einer klaren Mission:

    • Ingenieurlösungen entwickeln, die unter realen Fabrikbedingungen funktionieren
    • F&E direkt mit messbaren operativen Ergebnissen verbinden
    • Wiederverwendbare Technologien für verschiedene Produktionsszenarien entwickeln
    UHPlast Ltd. manufacturing facility in Poland
    Produktionsstätte UHPlast Ltd. — wo DEPZ-Technologie auf reale Produktionsherausforderungen trifft.

    Warum Computer Vision zuerst

    Computer Vision ist eine der wirkungsvollsten Technologien für die industrielle Automatisierung. Sie ermöglicht schnelle, wiederholbare Inspektion und erstellt gleichzeitig einen vollständigen digitalen Datensatz jedes Produkts, das die Linie verlässt.

    Bei großformatigen Polymerprodukten stellen Fehler einzigartige Herausforderungen dar:

    • Subtile Oberflächenprobleme — Mikrodellen, Kratzer, schwache Markierungen, die für müde Augen unsichtbar sind
    • Geometrieprobleme — Verzug, Kantenverformung, Dickenschwankungen
    • Prozessabhängige Fehler — abhängig von Temperatur, Abkühlraten, Formzustand

    Zuverlässige Erkennung erfordert mehr als eine Kamera auf ein Förderband zu richten. Es braucht kontrollierte Aufnahme, robuste Algorithmen und enge Integration mit Produktionssystemen.

    Unser erstes System: Fehlererkennung nach der Produktionslinie

    Wir beginnen mit der Post-Line-Inspektion — dem Scannen von Produkten nach Verlassen des Hauptproduktionszyklus. Keine Beeinträchtigung des Durchsatzes, volle Qualitätstransparenz.

    Die Systemarchitektur, die wir aufbauen:

    1. Inspektionszelle. Kontrollierte Beleuchtung und vibrationsfreie Montage eliminieren Blendung, Schatten und Rauschen.
    2. Erfassungspipeline. Synchronisierte Auslösung mit vollständigen Metadaten — Chargen-ID, Zeitstempel, Station, Betriebsmodus.
    3. Erkennungsmotor. Algorithmen, abgestimmt auf große Oberflächen und produktionsspezifische Texturen.
    4. Visuelle Berichterstattung. Fehler-Heatmaps, vergrößerte Beweisbilder und strukturierte QA-Berichte.
    5. Rückverfolgbarkeit. Jeder Fehler verknüpft mit dem Produktionskontext für Ursachenanalyse.

    Das Fundament aufbauen: Fehler-Wissensdatenbank

    Über die Software hinaus bauen wir etwas ebenso Wertvolles auf — eine strukturierte Fehler-Wissensdatenbank:

    • Kuratierte Bilder realer Fehler und akzeptabler Abweichungen
    • Konsistente Kennzeichnung mit klarer Fehlertaxonomie
    • Verknüpfungen zu Prozessparametern für Mustererkennung

    Dieser Datensatz ist die Grundlage für kontinuierliche Verbesserung — er ermöglicht es uns, die Erkennungsfähigkeiten auf neue Produktfamilien auszuweiten.

    Was kommt als Nächstes

    Unsere Roadmap für die kommenden Monate:

    • Systemrobustheit unter realen Bedingungen validieren — Staub, Reflexionen, Oberflächenvariation
    • Akzeptanzkriterien mit Qualitätsspezifikationen abstimmen
    • Vom Pilotprojekt zur Produktionseinsatz übergehen
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